Mit dem offiziellen Spatenstich ist der Startschuss für das neue Nahwärmenetz der Energiezentrum Frauenstein GmbH gefallen. Das Projekt zeigt, wie die Wärmewende auch im ländlichen Raum konkret umgesetzt werden kann.
Künftig werden unter anderem die Agrargenossenschaft, die Sportscheune, die Turnhalle, der Gasthof sowie ein erstes Wohngebäude mit regional erzeugter Wärme versorgt. Weitere Anschlüsse sind bereits vorgesehen.
Unser Team aus Sachsen übernimmt dabei die Umsetzung der Nahwärmetrasse und der neuen Heizzentrale.
Regionale Wärmeversorgung mit heimischen Ressourcen
Für die Wärmeerzeugung kommen zwei Hackschnitzelkessel mit einer Gesamtleistung von 260 kW zum Einsatz. Als Brennstoff werden zu 100 Prozent regionale Holzhackschnitzel verwendet, die in enger Zusammenarbeit mit der Agrar-Genossenschaft Burgberg e.G. hergestellt werden.
Das dafür eingesetzte Restholz stammt aus der heimischen Wald- und Landschaftspflege. Auf diese Weise werden fossile Energieträger ersetzt, regionale Ressourcen genutzt und die Wertschöpfung bleibt vor Ort.
Die redundante Ausführung der Kesselanlage sorgt gleichzeitig für eine hohe Versorgungssicherheit. Das Nahwärmenetz ist zudem so ausgelegt, dass künftig weitere Gebäude angeschlossen werden können.
Das Projekt ist damit ein starkes Gemeinschaftsprojekt für eine regionale und zukunftsfähige Wärmeversorgung.
Technische Daten:
- regionale Holzhackschnitzel aus heimischer Wald- und Landschaftspflege
- Herstellung der Holzhackschnitzel in enger Zusammenarbeit mit der Agrar-Genossenschaft Burgberg e.G.
- 2 Hackschnitzelkessel mit insgesamt 260 kW Leistung
- Nahwärmenetz mit Potenzial für weitere Anschlüsse
- redundante Kesselanlage für eine hohe Versorgungssicherheit
- Umsetzung der Nahwärmetrasse und der neuen Heizzentrale durch das Team Sachsen der Alois Müller GmbH